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Die Firmenfeier...

...lief wie geschmiert. Genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Große Party in einer coolen Location, ich wurde nochmal offiziell und mit großem Tamtam vorgestellt, Fokus auf mich, ich gekonnt lässig. Annabelle schon ganz hin und weg. Ich habe sie schon von der Bühne aus angeschaut und bin dann, ohne den Blick von ihr zu nehmen, von der Bühne runter und auf sie zu. So was lieben Frauen. Ich sage euch, liebe Männer, guckt euch ein paar Liebesfilme an und lernt daraus, so kriegt ihr jede Frau! Ich habe also mit Annabelle geredet, gelacht, getanzt. Und sie (ganz Gentleman) nach Hause gebracht. Ohne ihr einen Kuss zum Abschied zu geben, obwohl ich gesehen habe, dass sie es wollte. Das wird sie eine Weile beschäftigen. Immer schön unnahbar bleiben, damit rechnen Frauen bei Männern nicht, weil sie diese Masche für sich beanspruchen. Am nächsten Tag war das männliche Personal natürlich höchst interessiert an mir. Schon habe ich eine ganze Schar Freunde hier in Berlin gefunden Bierstammtisch und Co. , ich bin bei allem mit eingeladen. Das ging einfacher und vor allem schneller, als ich gedacht hatte. Wenn ich jetzt noch mit Annabelle zusammen komme, bin ich der Chef der Etage, das kann ich euch sagen! Okay, meine Leute aus Leipzig werden wahrscheinlich noch wütender als ohnehin schon. Aber ich darf mein Leben doch gestalten, wie ich will! Ha, wenn meine Frau das mitbekommt, dass ich hier schon wieder eine neue Flamme habe, und dann auch noch so eine junge und bildschöne! Die platzt wahrscheinlich vor Wut! Soll mir recht sein, die alte Schreckschraube. Sie sieht mit Ende dreißig übrigens aus wie mit mitte vierzig. Das ist das Pech der Frauen. Unwiderstehlich in der Jugend, alte Krähe im Alter. Bei uns Männern hält sich das mit etwas Sport doch ziemlich konstan.
10.1.13 11:52


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Oh, Annabelle...

Sie heißt Annabelle und ist Hilfssekretärin meines Chefs. Das habe ich heute herausbekommen, als ich beiläufig einen Kollegen nach ihr gefragt habe. Sie scheint Single zu sein, aber sie hat in der Firma wohl viele Verehrer. Kann ich verstehen, die Frau sieht großartig aus! Grundsätzlich rechne ich mir ganz gute Chancen aus. Die Frage ist nur, wie ich es geschickt anstelle. Nächste Woche gibt es angeblich eine Firmenfeier. Alle sind dabei, sicher auch Annabelle. Da sehe ich meine große Chance, ganz ungezwungen mit ihr ins Gespräch zu kommen. So über die Schiene „Ich bin neu hier“. Das finden Frauen doch süß, oder? Ganz entspannt fragen, was sie macht und wo sie wohnt, ein bisschen was mit ihr trinken. Die Sache müsste laufen. Ich kann gut mit Frauen, konnte ich eigentlich schon immer. Frauenschwarm an der Schule und in der Uni, immer wohl mit der Rolle gefühlt. Ok, ich gebe zu, ich nutze das auch gerne aus, um Frauen um den Finger zu wickeln. Die einzige, die den Spieß mal umgedreht hat, war meine Frau, das hat mich umgehauen! Ich stehe auf selbstbewusste Frauen, aber ich suche mir zur Sicherheit meistens lieber die schüchternen Mäuschen raus. Denn selbstbewusste Frauen können ganz schön anstrengend sein! Eventuell ist Annabelle ja genau die Frau, nach der ich immer gesucht habe. Sie sieht jedenfalls so aus. Nicht zu groß, nicht zu klein, lange, braune Haare und große, wunderschöne blaue Augen. Ich schätze sie auf Mitte zwanzig. Gutes Alter, die stehen auf ältere, gut aussehende Männer. Der Florian-David-Fitz-Komplex. Wer mit Ende dreißig noch aussieht wie mit Ende zwanzig, trotzdem männlich und gleichzeitig den Schalk im Nacken, der kriegt Frauen aller Altersklassen. Und so einer bin ich auch, die Ähnlichkeit ist verblüffend. Ich hätte Schauspieler werden sollen! Aber so ist es auch gut. Solange Annabelle weiche Knie kriegt.
7.1.13 09:34


Neue Stadt, neues Leben

hallo,mein Name ist Emil. Ich bin vor kurzem aus Leipzig nach Berlin gezogen. Sowohl aus beruflichen, als auch aus privaten Gründen. Meine Frau und ich haben uns getrennt und ich wollte eine Raumveränderung, deshalb habe ich mich versetzen lassen von meiner Firma. Meine Frau ist auch direkt aus der alten Wohnung ausgezogen, das war vielleicht alles ein Drama. Aber jetzt bin ich in Berlin angekommen und bin auch sehr froh darüber. Ich habe eine kleine Wohnung in Treptow gefunden, nicht weit von meiner neuen Arbeitsstelle entfernt. Der Umzug war aber ziemlich stressig. Alle geben mir die Schuld für die Trennung, deswegen hatte ich kaum Hilfe beim Umzug. Viele Sachen, die nicht in den Transporter passten, habe ich hier eingestellt, auf so einer Internetseite, und sie verkauft. Meine jetzige Wohnung ist deshalb noch ziemlich kahl. Den Großteil der guten Sachen hat sowieso meine Frau mitgenommen. Ich weiß nicht einmal, wo sie hingezogen ist, sagt mir auch keiner. Aber was soll's, es ist definitiv besser so. Meine neuen Kollegen wirken alle ziemlich nett, vielleicht finde ich da ein bisschen Anschluss. Die erste Woche war hier ziemlich einsam, ich möchte nicht, dass das so bleibt. Grundsätzlich bin ich nämlich eher der gesellige Typ. Und ich möchte auch, dass das so bleibt. Da mir die Trennung nicht so nahe gegangen ist, wäre auch eine neue Frau an meiner Seite ganz schön. Aber wenn man mitten in der Scheidung steckt, wirkt das auf Frauen eher unattraktiv, denke ich. Außerdem muss ich zurzeit ziemlich viel arbeiten. Da bleibt kaum Zeit, um Frauen kennenzulernen. Es gibt eine ganz Hübsche in meinem neuen Büro, die hat es mir auf der Stelle angetan. Aber ob sich da etwas entwickelt, bleibt abzuwarten. Ganz ruhig bleiben und die Nerven behalten, auch wenn sie umwerfend aussieht!
5.1.13 19:36





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